Bischof Overbeck gesteht Fehler bei Missbrauchsfall ein: „Schuld auf mich geladen“ – die Konsequenz Rücktritt — Brights – Die Natur des Zweifels

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hat Fehler im Umgang mit einem zweimal wegen Missbrauchs verurteilten Priester eingeräumt. „Ich habe Schuld auf mich geladen“, sagte er nun der aktuellen „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“. DOMRADIO.DE Als er Anfang 2010 kurz nach seinem Amtsantritt in Essen von dem Fall erfahren habe, habe er sich nicht die Personalakte kommen […]

Bischof Overbeck gesteht Fehler bei Missbrauchsfall ein: „Schuld auf mich geladen“ – die Konsequenz Rücktritt — Brights – Die Natur des Zweifels

Auch die anderen Verantwortlichen nicht zu benennen, heißt, weiter verschleiern: Antworten heißt, den durch die Macht Missbrauchten zu antworten, statt die alte Herde zum Stillhalten zu bringen. Zur Hölle mit dem Machtmissbrauch!

Petition für die Öffnung der Selbsthilfe

Mündige informierte Menschen können ihre Gefährdung und ihr Schutzbedürfnis selbst gut einschätzen. In der Selbsthilfe kennen wir die Selbstverantwortung sehr gut.

Selbsthilfegruppen und selbstorganisierte Initiativen als systemrelevant einordnen!

openpetition.de/petition/online/selbsthilfegruppen-und-selbstorganisierte-initiativen-als-systemrelevant-einordnen

Wir fordern Treffen von Selbsthilfegruppen und selbstorganisierten Initiativen wieder zu ermöglichen und die Selbsthilfeunterstützungsstellen wieder zu öffnen!

Treffen von Selbsthilfegruppen und selbstorganisierten Gruppierungen sind trotz umfassender Öffnungen im öffentlichen Leben (in Bayern) immer noch nicht erlaubt (Stand: 03.06.2020).

Für die Teilnehmenden von Selbsthilfegruppen sind die Treffen nicht nur ein vertrauter, regelmäßiger Termin im Kalender, für viele sind die Treffen häufig lebensnotwendig, wenn es sich z.B. um eine Suchtproblematik oder eine psychische Labilität handelt.

Die Gruppen geben sich gegenseitig Halt und Unterstützung, nehmen den persönlichen Druck und entlasten im oft schwierigen Alltagsgeschäft.

Selbsthilfegruppen sind eine wichtige Ergänzung des professionellen Sozial- und Gesundheitssystems, das schon in ganz normalen Zeiten oft nicht in der Lage ist, die nötige Unterstützung, Behandlungen und Therapien anzubieten.

In der aktuellen Krisenzeit wächst der Druck umso mehr – jetzt sind Unterstützung und Entlastung durch die Selbsthilfegruppen umso wichtiger und notwendiger.

In etlichen Bundesländern sind Treffen von Selbsthilfegruppen inzwischen grundsätzlich oder weitgehend erlaubt.

Auch in einigen bayerischen Kommunen werden nun (Stand: 03.06.2020) endlich Ausnahmegenehmigungen für spezielle Gruppierungen erteilt.

Dies ist grundsätzlich zu begrüßen, löst aber das generelle Problem nicht.

Die besondere Systemrelevanz der Selbsthilfe muss unter Abwägung der Gefahren, die durch ein Verbot von Gruppentreffen für jeden Einzelnen Betroffenen entstehen können, endlich anerkannt werden!

Wir fordern daher eine Einordung der Selbsthilfe und ihrer Unterstützungsstellen als systemrelevant und somit die generelle Erlaubnis, dass Treffen von Selbsthilfegruppen und selbstorganisierten Initiativen, selbstverständlich unter Einhaltung der den notwendigen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen, wieder stattfinden dürfen.

Begründung

Die Zahl der Selbsthilfegruppen, die ca. 900 verschiedene Themen abdecken, wird bayernweit auf 11.000 im Sozial- und Gesundheitsbereich geschätzt. Etwa zwei Drittel aller Selbsthilfeinitiativen befassen sich mit Themen rund um die Gesundheit bzw. mit den Folgen von Erkrankungen (z.B. Krebs, Behinderung, Pflege, Depression, Alkoholabhängigkeit uvm.).

Ein weiteres Drittel beschäftigt sich mit Themen aus den Bereichen Soziales (z.B. Familiäre Probleme, Arbeitslosigkeit, Flucht und Migration etc.) und Umwelt. Die Gruppen leisten diese wertvolle Arbeit ehrenamtlich, unentgeltlich und ohne professionelle Leitung.

Diese lokalen Gruppen werden von Selbsthilfekontaktstellen und weiteren Selbsthilfeunterstützungsstellen vernetzt – in München ist dies das Selbsthilfezentrum München (www.shz-muenchen.de).

Diese arbeiten themen- und indikationsübergreifend und bieten umfassende Unterstützungsangebote (z.B. Beratung bei der Gründung, Räume, Förderberatung, Fortbildungen etc.).

Die Selbsthilfegruppe stärkt die Menschen in und nach Krisen durch die Entwicklung einer vertrauensvollen Beziehung zu den anderen Gruppenmitgliedern. Durch Erfahrungsaustausch, Verständnis und Anteilnahme wird Unterstützung gegeben und ein Hilfsnetz aufgebaut.

Dieses Modell hat positive Auswirkungen auch auf das Lebensumfeld des Betroffenen außerhalb der Gruppe: Das Selbstwertgefühl wird gefestigt, gesunde Anteile werden gestärkt.

Außerdem verfügt die Gruppe über zahlreiche Informationen zum eigenen Thema, z.B. zur Krankheit, zur Bewältigung von Folgeproblemen wie die der existenziellen Sicherung, der sozialen Beziehungen etc. sowie darüber, welche professionelle Hilfe sinnvoll ist.

Dieses Spezialwissen wird vielfach auch von Außenstehenden genutzt, zum Beispiel von Angehörigen und FreundInnen, von Neubetroffenen oder KooperationspartnerInnen aus dem professionellen System. Besonders im Gesundheitsbereich ist die Selbsthilfe in vielen Bereichen (z.B. Sucht) als wichtige ergänzende Säule hoch anerkannt und dort nicht mehr wegzudenken.

Vielen Dank für die Unterstützung! Kristina Jakob – für das Team des Selbsthilfezentrum München

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Befreiung von der Mutter …

Ballett Schwanensee / Swan Lake in der Version von Matthew Bourne aus dem Jahr 1995 auf youtube

Diese Inszenierung ist umwerfend. Das ganze gibt es erfreulicherweise auf Youtube; und zwar komplett.

Swan_Lake_(Bourne) https://en.wikipedia.org/wiki/Swan_Lake_(Bourne)

Eine deutsche Grob-Übersetzung der Story hab ich auf culturejammingtheater.blogspot.com/2020/05/swanlakebourne.html

Akt I.

Im Prolog wird der Prinz als Kind von einem Albtraum eines Schwans geweckt. Die Mutter des Prinzen kommt herein, um ihn zu trösten, wird aber durch die Intimität der Situation nervös und geht.

Akt IV

Im letzten Akt wird der Prinz, der den Verstand verloren hat, in einer Anstalt in einem Raum mit einem hohen vergitterten Fenster eingesperrt und von einem Arzt und einem Team von Krankenschwestern behandelt, die Masken tragen, die dem Gesicht der Königin ähneln und an die Szene, seiner Ankleidung zu Beginn des Balletts erinnert. Die Königin besucht ihn, aber sie ist immer noch nicht in der Lage, die Liebe zu ihrem Sohn vollständig auszudrücken.

Der Prinz kriecht ins Bett und scheint zu schlafen. Er beginnt sich jedoch zu winden, als er von der Schwanentruppe träumt, die von unten und hinten auftaucht und um ihn herum tanzt.

culturejammingtheater.blogspot.com/2020/05/swanlakebourne.html

Befreiung von der Mutter …???

Ich kenne verdammt viele Lebensgeschichten, wo die emotional dominante Mutter, oft auch mit ihrer Geschichte des Leidens unter Männern, eine feste Bindung hält, die den Jungen oder die Tochter nicht los lassen kann und will.

Im Schwanensee-Bild hat Bourne die Mutter als emotional kalt dargestellt, aber es gibt auch das Gegenteil als wirksame Fesselung …

In der Beratung und in Selbsthilfegruppen fällt es Frauen etwas leichter, sich aus den krank machenden Beziehungen zu lösen, doch liegt die Familien-Ideologie schwer auf unserer Erziehung.

„Du bist auch am 17.Mai geboren?“

war einmal eine verklausulierte Frage beim Kennenlernen, ob du auch dem §175 unterliegen würdest, wenn du deine Sexualität ausleben würdest.

Bis 1969 galt das Verbot jeder „homosexuellen Betätigung“ auch für Erwachsene, dann wurde das „Schutzalter“ auf 18 Jahre festgesetzt … bis die fallende DDR eine gemeinsame Lösung finden musste …

Heute sind wir an den Weigerungen der Alten, Konservativen und Reaktionäre, die medizinischen Diversitäten und sexuellen Orientierungen zu akzeptieren, die vielfältigen Lebensformen anzunehmen und nicht abzuwerten: Patchwork- und Regenbogen-Familien, Kinderlosigkeit und Alleine-Leben, Wohngemeinschaften und alles, was es schon lange gibt …

Ist es besser geworden?

Die Sache Mollath hatte etliche Unruhe in die Abläufe gebracht, aber keine Aufdeckung der Strukturen:

Wie eine Justiz mit der Psychiatrie die Machenschaften der Banken decken konnte, ist auch aus dem Wiederaufnahmeverfahren in Regensburg nicht sichtbar geworden, denn weder die Bar-Geld-Verschiebung der Bank und ihr (eigentlich in Europa verbotenes) Wahabi-System, noch die Konstruktion der Gemeingefährlichkeit durch „Reifenstechereien“ der Nürnberger Polizei, und auch das Zusammenspiel von Anstalt und Justiz in der „ewigen“ Verlängerung der Unterbringung wurden aufgedeckt.

Nun hat der „Freistaat Bayern“ dem Gustl Mollath wohl 600.000 an Schweigegeld rüber geschoben, weil er wieder einen guten Anwalt gefunden hatte …

Der vorige hatte ihn ja zu Anzeigen gegen Unterstützende manipuliert, Betrug und Steuerhinterziehung groß in der dicksten Zeitung Deutschlands angekündigt, die nie eine Entschuldigung zu der dümmsten Nachricht aller ZEITen brachte: Die ANKÜNDIGUNG einer Strafanzeige war sicher gut bestellt, wie das in Hamburgs oberen Etagen üblich sein mag.

Das Münchner Finanzamt und die Staatsanwaltschaft sahen keinen Fehler und stellten ein, aber das ist ja keine Nachricht wert. Der Anwalt sonnt sich im Glanz des Erfolgs.

So ganz nebenbei wurden noch andere Fälle in der Psychiatrie gelöst, und das Gesetz, dass verschieden Gutachter im Lauf der Jahre gefragt werden müssen, ist ein Anfang, auch wenn die Gutachterei dem Tageslicht wenig standhält: Sie deckt die Angst der Richter, dass ihnen ein „Rückfall“ zuzuordnen wäre …

Die Ausbildung der Polizei, die auch immer noch lieber schnell erschießt, als andere Fachleute dazu zu holen, ist wohl nicht viel besser geworden? Aber nun sind die Morde an Ehefrauen im Tagesgeschehen, die Männer wieder Täter …

.. wobei ich mich gerne an die Geschichte der 80-Jährigen erinnere, die nach langen gequälten Jahren ihren Gatten erschlagen hatte und in Sicherheitsverwahrung gekommen war: Die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung war dann doch nicht mehr gegeben!

Die Bayreuther Presse hatte sich in letzter Zeit wieder mal braun hervorgetan, aber das scheint Lokalkolorit zu sein?

Nicht verrückt machen lassen …

… ist manchmal einfacher, als gesagt: Die Welt scheint sich grade rasanter zu drehen.

Wenn wir die Zeit im längeren Blick anschauen, auch wieder nicht:

Seit Jahrzehnte wissen wir von Klimawandel und kommenden Katastrophen, aber nichts tut sich … könnte mal kommen, war in den Filmen zu denken.

Und da waren dann immer noch die hoffnungsvollen Leugner der Klima-Veränderungen, die allen Rechten die Köpfe verwirren durften, gern gegen gute Zahlungen.

Dann gab es tausend schnelle Lösungen, hundert neue Geschäfts-Ideen und ab und zu einen Masterplan: Jeder lächerliche Notiz-Zettel der Staatskanzlei wird nun aufgemotzt, wird zum ReGierungs-Programm im Diesel-vernebelten Täuschland, das alle Probleme in fremden Menschen sehen will.

Nun hat man uns das Internet auch noch mal verunsichert: DGVSO oder Facebook mit Whatsapp in der Daten-Kontrolle des großen Bruders oder der großen Geschäfte-Macher, denen manche ihre Daten „selbstlos“ anvertrauen: Amazon bis Google und Microsoft, Yahoo und  … kennen uns mit der Zeit besser als wir selber, Vorlieben und Geheimnisse, Kontakte und Aufenthalte …

www.digitalcourage.de sucht nach den Ausstiegs- und Kontroll-Möglichkeiten, auch per Radio zu geniessen …

Hörtipp:

Digitalcourage auf Radio LORA.

Do 6. August 2018 ab 19 h im „Forum Aktuell“

Ein Hinweis, den ich gern an meine Leserinnen und Leser weitergebe:

„Am 6. August 2018, um 19 Uhr, gehen wir erstmalig im Format „Forum Aktuell“ für eine Stunde bei Radio Lora auf Sendung! Eine Stunde Radioprogramm mit spannenden Themen und Musik – Gastgeber ist unsere Ortsgruppe München.

Digitalcourage auf Radio LORA

Wir planen vier Mal im Jahr eine einstündige Live-Sendung der Digitalcourage-Redaktion, im Rahmen des LORA-Formats „Forum Aktuell“. Es wird um aktuelle netzpolitische Themen sowie Datenschutz gehen, natürlich begleitet von guter Musik. Es handelt sich um ein Mitmach-Format, so dass Anrufer.innen live in die Sendung geschaltet werden, um mit diskutieren zu können. Die Moderation übernimmt Lars Tebelmann, für Digitalcourage. In der Pilotsendung wird Lars von Christian Widmann, von der Münchener Digitalcourage Ortsgruppe, unterstützt.

Themen der Sendung am 6.8.2018:

  • Und täglich grüßt die Datenkrake…: „Mach mal Google“ – über die großangelegte Werbekampagne des Suchmaschinen-Gigants
  • Digitale Selbstverteidigung und Mündigkeit, wie Sie sich und ihre Daten im digitalen Raum schützen können und Verantwortung übernehmen
  • Staatstrojaner – Digitalcourage reicht Verfassungsbeschwerde ein
  • Polizeigesetze

Es lohnt sich einzuschalten! Und Sie können nicht nur zuhören: Anrufen und live in der Sendung mitdiskutieren!“

Quelle: Digitalcourage

Über Digitalcourage.

Mollath ist ein Synonym geworden …

für viele, die eine Wiederaufnahme suchen,

aber die deutsche Justiz bleibt gerne stur und unbeirrbar.

Die Beseitigung des Falles im Wiederaufnahme-Verfahren hatte noch hässliche Nachspiele … und ein großes Schweigen in den Rängen der Staatskanzlei,

wo auch noch einige „unerledigte Fälle“ und Modellautos eine Rolle spielen.

Und auch hier wäre – wie aktuell in Hamburg, eine Bank in der Haftung:

Mollath verklagt Bayern auf rund zwei Millionen Euro

http://www.sueddeutsche.de/news/panorama/justiz—muenchen-mollath-verklagt-bayern-auf-rund-zwei-millionen-euro-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-180228-99-283284

Gefangen – Der Fall K.

Der Film ist auf arte noch zu finden und zwar hier:
https://www.arte.tv/de/videos/074497-000-A/gefangen-der-fall-k/

endlich kam ich dazu, den Film von Steinbichler anzuschaun,
und ich find ihn in den allermeisten Bereichen sehr treffend,
nur war der Freund nicht so nahe und oft dabei.

ja, die Firma Diehl in Nürnberg hatte da noch einen Pechstein,
als Ministerpräsident in der Nachfolge der Waffenhändler …

Die kleine Gesetzesänderung … kam wirklich,
und die Verbindung in die Staatskanzlei war nicht vollständig,
aber sonst sehr gut getroffen.

Die Fortsetzung müsste mit einem Freiburger Menschenrechts-Anwalt und Dr. Schlötterer beginnen, Wahn und willkür sind so wenig zu Ende wie Macht und Mißbrauch.

und richtig zu stellen wäre:
Orangen und Dattel gedeihen so leicht, wenn man sie in die Blumenerde steckt,
Apfelkerne müssten eine Zeit in’s Gefrierfach, sonst treiben sie nicht …

Der Fall Haslbauer wäre noch eine feministische Aufgabenstellung,
stille Entlassung am letzten Urteils-Tag des Wiederaufnahme-Verfahrens.

Psychiatrie-Reform?

Die Bilder sind hygienischer geworden, die Bauten gläserner,

und Ver.di hat grade einen aktuellen Kongreß zu Würde und Ökonomie:

Die 10. Fachtagung Psychatrie “Würde und Ökonomie – Zur Zukunft der psychosozialen Versorgung“

Hier ist in der Einladung nach unserem Geschmack ein bisschen viel von „Management“ und „Unternehmenskultur“ die Rede – aber: Es geht um ein wichtiges Thema: und – Zur Zukunft der psychosozialen Versorgung in der

10. Regionale psychiatrische Hilfesysteme und Ökonomie Würde und Ökonomie – Zur Zukunft der psychosozialen Versorgung

Die dunkle Seite

einer persönlichen Geschichte schreibt keiner so leicht, wie die erfolgreiche Seite.

Aber es wird Zeit.

Das mittlere Maß gab es ja auch schon ansatzweise …

Die heulenden Situationen

Strafmaßnahmen in der Familie

Schul-Strafen und der cholerische Rektor

In der Klemme der Mitschüler

Verletzungen und Einsamkeiten

Die falsche Orientierung

Tanzkurse und Heterosexuelles

Jungengruppen und Freundschaften

Erfahrungen und erste Sexualitäten

Studium, Aufbruch und alte Wahrheiten

Professionelle Verunsicherungen

Doppel-Leben und Grenz-Verletzungen

Politisierung und Überwachung

Eine gescheiterte Existenz

Theaterpädagoge und Freiberufler

Freie Liebe und ein Kind

Schwierige Vaterschaft und Trennung

Offensiveres Bisexuelles Leben und Aids

Die Stasi-Akte als besseres Zeugnis

Heldenreisen und Gestalt-Arbeit in Gruppen

Ein bunter Vogel ohne Käfige

Eine schillernde Persönlichkeit?

Ein Unfall.

Gestalttherapie und Supervision

Berufsvorbereitung und Lehrerfortbildungen

Sexualpädagogik in prekärer Existenz

Geschichtsarbeit zu Revolution und Räterepubliken 1918-19-88-89-2018-19- raete-muenchen.de

Job-Coaching mit Wohnungslosen und auf dem Weg zu neuer Lebensperspektive basisfinden.wordpress.com

wie ein vergessener Entwurf … auch auf wiki.eineweltnetz.org/doku.php?id=die_dunkle_seite

Wenn der Chef im Rücken sitzt …

Der Postfaschismus der Nachkriegszeit hat uns in Bayern nicht entlassen: Hierarchien wie aus dem Kaiserreich und dem Militär in allen Arbeitsbereichen …

In den Generationen hatten die Alten das Sagen …

Befehl & Gehorsam

Dankbarkeit oder Anerkennung

Der Kampf der Gesellschaft

Gammler, Hippies & Blumenkinder

Die freundlichen Wege der Veränderung

Kapital kennt keine Freundlichkeit, ausser zum Militär

Die ausgelagerten Kriege wirken auf uns

Neonazis im Propagandakrieg

Postfaschismus kannte nur kalten Krieg

Aus den Fronten ausbrechen

ist im Blog http://befreiungsbewegung.fairmuenchen.de ausgearbeitet

Dämonen und Lemuren der Angst

Es gibt viele Methoden der alten Zeit, die heute noch in unseren Ängsten, Gewohnheiten, Alpträumen und magischen Gegenmitteln wirksam sind, auch wenn sich viele für uns für aufgeklärte Menschen halten:

Dämonen werden geweckt …

wenn die gemeinsamen Regeln einer Familie oder eines Dorfes, einer Stadt verletzt werden, wenn das Brauchtum geschändet wird, wie derzeit auch mit der geschäftsmässigen Dirndelei und Tracht als Besäufnis-Kostümzwang, wie es im „Dritten Reich“ auch als bürgerliche Anpassung wirkte.

Die alten Ängste waren aber andere: Inzest und Inzucht, Übergriffe der Eltern und Verwandten, auch magische Folgen des Tabu-Bruches durch Kindstod, Homosexualität und tödliche Verbrechen.

In Zeiten, als es um das gemeinsame Überleben in hoffnungsloser Armut ging, waren das die gefährlichsten Themen.

Lemuren sind die Wesen der Unterwelt, auch oben an den Domen

zur Abschreckung angebracht, wie die Spiegel in der chinesischen Tradition, in dem der Dämon sein eigenes Gesicht sehen soll, um zu befürchten, hier wohne schon ein Dämon.

LemurenVon Besessenheit reden wir heute nicht mehr so oft wie von Sucht, und bewundern sogar die die Wahn-Erscheinungen um iPod und ähnliche überteuerte und gehypte Produkte, Verhalten um das Fußball-Geschehen und seine käuflichen Götter.

Die Drachen breiten sich aus,

Mariensäulen-Puttisie besetzen immer größer die teuersten Flächen in der Innenstadt, und sind daran eigentlich leicht zu erkennen, wenn das Auge einmal geweckt ist. Alle Mädchen kennen die Modekonzerne, alle „Arkaden“ und Malls protzen mit den weltzerstörenden Marken.

Mariensäule-DrachenkämpferAber auch draußen in den Gewerbegebieten: Konzerne wie Bertelsmann, IKEA und Lutz, die Steuern vermeiden und nur an die eigenen Stiftungen zahlen, und an die Steuerhinterziehungskonzerne deloitte, KPMG etc …

Lemuren sind Doppel- und Mehrfach-Wesen

und an den Ecken der Umrandung der Mariensäule sind vier Engel, die sie bekämpfen: Mischungen aus Hähnen, Schlangen, Drachen, …

Der Drache war in den biblisch-römischen Zeiten das Sinnbild für den Staat, der seine Kinder, die Christen frißt,

im germanischen wohl eher wie der Alberich, der auf den alten Schätzen sitzt,

wie so manche, die heute Angst vor neuen Mitbürgern haben, wenn sie keine Schätze mitbringen, Drachenkampf

und in den Landratsämtern in rechtsbeugender Weise pauschal für Länder-Herkünfte die Ausbildungs- und Arbeitsgenehmigungen verweigern, statt Asyl der Verfolgung zu gewähren.

Die öffentliche und bezahlte Presse berichtete zu einer bayrischen Versammlung und Demonstration von mehr als Tausend Mitarbeitenden von Helferkreisen der Geflüchteten überhaupt nicht, bayrische Amts- und Staatskritik gibts nicht.

Die Bilder der griechischen Mythologie wurden später hierzulande zur Mode: Die Siegesgöttin steht in München an verschiedenen Orten, entschärfend aber christianisiert und Friedensengel genannt: Mythologische Herrschaftsbilder der napoleonisch eingesetzten bayrischen Könige, die dann gegen Frankreich zogen …

Siegesgöttin

www.bimuc.wordpress.com

bisexueller Stammtisch München